EU-Projekt imonitraf

Im Rahmen des EU-Projektes imonitraf hat Qnex eine Bewertung von vier Maßnahmen zur Reduzierung der Auswirkungen des Schwerverkehrs auf der italienischen Brennerachse erarbeitet: LKW-Kontrollstellen; Förderung des kombinierten Verkehrs; Erhöhung der LKW-Maut; sektorales Fahrverbot.
Die Einrichtung von LKW-Kontrollstellen ermöglicht eine effektive Kontrolle von Übertretungen wie Überschreitung des Höchstgewichts, Übertretung der Lenk- und Ruhezeiten, mangelhafte technische Instandhaltung und wirkt damit unfairem Wettbewerb im Straßengüterverkehr.Die Förderung des kombinierten Verkehrs verbessert die Wettbewerbsfähigkeit des Bahngüterverkehrs: In Kombination mit den bestehenden Förderungen auf dem österreichischen Abschnitt der Brennerroute wird eine verbesserte Gesamtwirkung auf dem gesamten Korridor erzielt.
Eine Erhöhung der LKW-Maut auf dem italienischen Abschnitt des Brennerkorridors würde die Kosten im alpenquerenden Verkehr an jene der anderen Routen annähern.
Ein sektorales Fahrverbot dient der Reduzierung des LKW-Verkehrs und bezieht sich auf Transporte, die besonders leicht auf die Bahn verlagert werden können.
Die Einführung solcher Maßnahmen auf dem italienischen Abschnitt der Brennerautobahn führt in Kombination mit den bestehenden Messnahmen auf der Inntalautobahn zu einem stärkeren Verlagerungseffekt entlang des gesamten Brennerkorridors. Die notwendigen Kapazitäten im Bahngüterverkehr sind im Abschnitt Brenner-Verona gegeben.
